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«Hayek und Blocher hatten Glück mit ihren Kindern»

Headhunter Björn Johansson sagt, wie man Karriere macht, wie er die besten Leute holt – und warum die Frauen-Revolution nicht stattgefunden hat.

Der Headhunter Björn Johansson in seinem Büro am Zürcher Utoquai, einer der teuersten Adressen der Limmatstadt.
Der Headhunter Björn Johansson in seinem Büro am Zürcher Utoquai, einer der teuersten Adressen der Limmatstadt.
Sebastian Magnani

Herr Johansson, warum hat es in Schweizer Unternehmen immer noch wenige Frauen im obersten Kader?

Björn Johansson: Das ist kein Schweizer Phänomen, sondern ein weltweites. Ich habe beobachtet, dass viele Frauen gar nicht Karriere im Topkader machen wollen. Ich weiss, das tönt jetzt brutal: Frauen, die hoch hinaus wollen, sagen irgendwann einmal, sie möchten sich nun auf den Partner konzentrieren oder Kinder bekommen. Sie suchen danach einen Job, bei dem sie Karriere und Familie kombinieren können. Die Folge ist ein Karriereknick: Viele Frauen arbeiten dann noch 60 bis 80 Prozent.

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