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IBM-Chefin Ginni Rometty tritt zurück

Nachfolger an der Spitze des IT-Unternehmens IBM wird Arvind Krishna.

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IBM steckt schon länger in einem tiefgreifenden Konzernwandel, der bislang noch nicht die erhofften Erfolge brachte: Ginni Rometty. (Archivbild)
IBM steckt schon länger in einem tiefgreifenden Konzernwandel, der bislang noch nicht die erhofften Erfolge brachte: Ginni Rometty. (Archivbild)
Michael Probst, Keystone

Die Chefin des IT-Urgesteins IBM, Ginni Rometty, hat ihren Rücktritt angekündigt. Ihr Nachfolger wird mit Wirkung zum 6. April Arvind Krishna, der sich bislang als Senior Vice President unter anderem um das Cloud-Geschäft kümmert.

Das teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Die 62-jährige Rometty hatte den Spitzenposten 2012 übernommen. Sie soll bis zum Jahresende als geschäftsführende Vorsitzende bei IBM bleiben.

Anleger reagieren positiv

IBM steckt schon länger in einem tiefgreifenden Konzernwandel, der bislang noch nicht die erhofften Erfolge brachte. Der Computer-Konzern setzt auf neue Geschäftsbereiche wie Cloud-Dienste, Datenanalyse und künstliche Intelligenz und verbucht hier teilweise auch starkes Wachstum. Das reicht jedoch nicht, um die Probleme in der klassischen Hardware-Sparte mit Servern und Grossrechnern zu kompensieren.

Anleger reagierten positiv auf die Ankündigung des Chefwechsels, die Aktie drehte nachbörslich ins Plus und stieg zunächst um rund vier Prozent. IBM hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, im vierten Quartal das erste kleine Umsatzplus seit sechs Vierteljahren geschafft zu haben. An der Wall Street hat der Konzern schon länger einen schweren Stand, trotz des US-Börsen-Booms konnte die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten kaum einen Kursgewinn verbuchen.

(SDA)

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