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«Ich bin ein Erbsenzähler»

Urs Schneider ist Werber des Jahres 2012. Und dabei ist er keineswegs ein Kreativer. Doch langweilig ist sein Job nicht: Er beschäftigt in seiner Agentur fast nur Frauen.

«Die wirtschaftliche Bedeutung von Werbung ist immens»: Urs Schneider mit dem «Egon». (Bild: «Werbewoche»)
«Die wirtschaftliche Bedeutung von Werbung ist immens»: Urs Schneider mit dem «Egon». (Bild: «Werbewoche»)

Herr Schneider, Sie sind Werber des Jahres. Was bedeutet das für Sie?

Ich bin nicht der Werber, den sich wohl die meisten Menschen vorstellen. Ich texte nicht kreative Slogans, sondern bin mehr ein Erbsenzähler. Ich platziere Werbung in den Medien und habe deshalb viel mit Zahlen zu tun. Dass jemand aus dem Mediabusiness gewählt wird, freut mich natürlich, denn unser Beruf hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Anzahl Medienkanäle hat sich fast vervierfacht.

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