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Ikea warnt vor Kühltruhen – Schweiz nicht betroffen

Frostfri-Geräte, die zwischen November 2015 und Februar 2016 hergestellt wurden, könnten eine tödliche Gefahr darstellen. Ikea schickt nun Servicetechniker zu den Kunden.

Die Frontblende hinter der Tür könnte sich lockern und mit dem Stromnetz in Berührung kommen: Ein Frostfri-Kühlschrank von Ikea. (Screenshot: Ikea.com)
Die Frontblende hinter der Tür könnte sich lockern und mit dem Stromnetz in Berührung kommen: Ein Frostfri-Kühlschrank von Ikea. (Screenshot: Ikea.com)

Wegen der Gefahr eines Stromschlags ruft Ikea Kühl- und Gefrierschränke der Produktserie Frostfri zurück. Um das Problem bei Geräten eines bestimmten Produktionszeitraums zu beheben, sei eine Reparatur erforderlich, teilte das schwedische Möbelhaus heute mit.

Die Kunden müssten die Geräte nicht in eine Filiale zurückbringen. Ein Servicetechniker soll sie demnach bei ihnen zu Hause reparieren. Ikea forderte die Besitzer der betroffenen Geräte auf, diese «sofort vom Stromnetz zu nehmen».

Die Schweiz sei von dem Rückruf nicht betroffen, sagt Ikea-Sprecher Aurel Hosennen zu Redaktion Tamedia. Die betroffenen Geräte seien in der Schweiz nie im Sortiment gewesen.

Datumsstempel 1545 bis 1607

Ikea zufolge könnte sich bei den fehlerhaften Geräten an der Oberseite die Frontblende hinter der Tür lockern und mit dem Stromnetz in Berührung kommen. «Bis jetzt» lägen Ikea aber keine Berichte über Verletzte oder mögliche Stromschläge vor. Der Rückruf erfolge «vorsorglich».

Eine Reparatur ist demnach nötig für Frostfri-Kühl- und Gefrierschränke, die zwischen November 2015 und Februar 2016 hergestellt wurden und deshalb mit dem Datumsstempel 1545 bis 1607 gekennzeichnet sind. Die ersten beiden Zahlen stehen dabei für das Produktionsjahr 2015 oder 2016, die letzten beiden für die Kalenderwoche. Zu finden ist der Datumsstempel auf einem Etikett auf der linken Seite hinter dem untersten Fach im Gerät.

AFP/rub

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