Im Kaffee-Haus das neue Handy kaufen

Schluss mit nüchternem Laden: Die Swisscom testet ein neues Shop-Konzept mit dem sinnigen Namen «House of Swisscom».

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Kaffee-Bar, Lounge, Reparatur-Platz – die Swisscom hat mit ihrem House of Swisscom den Laden der Zukunft im Zentrum Basels eröffnet. Der Telecom-Konzern will den Kunden mit dem neuen Ladenkonzept eine Einkaufserlebnis bieten. «Kunden betreten keinen Laden, sondern ein Daheim», verspricht die Swisscom.

So sollen die Kunden so richtig wohl fühlen. Etwa in der Lounge oder an der sogenannten Koffi-Bar: Beratung im Wohlfühlmodus. An dieser Bar kriegt der Kunde nicht nur Informationen zu den Abos oder Smartphones. Gleichzeitig trinkt er von hippen Barristas zubereiteten Kaffee und isst ein hausgemachtes Sandwich oder einen Cheescake.

«All in one»

Für verschiedene Bedürfnisse gibt es entsprechende Zonen: In einem Wohnzimmer erhalten Kunden Beratung, in einer Innovationszone können sie aktuelle Produkte ausprobieren. Im Repair Center können sie direkt im Laden defekte Telefone flicken lassen. «All in one» scheint die Swissom in der Basler Innenstadt bieten zu wollen.

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Das ist auch nötig. Die Kunden wandern fürs Shoppen seit langem ins Netz ab. Der stationäre Handel leidet. Dem will der Konzern entgegenhalten. «Der Kunde will die Geräte auch in der Hand halten, bevor er sie kauft», sagt Marc Werner, Verkaufsleiter von Swisscom. Noch ist der Shop in Basel der einzige in der Schweiz. Auch wenn der Konzern noch von einem Test spricht – weitere Läden sollen in allen grösseren Städten folgen.

Alle willkommen

Wer gerade keine Beratung oder Reparatur braucht, ist ebenfalls willkommen. «Es ist auch möglich, einfach nur einen Kaffee zu trinken und etwas Zeit hier zu verbringen», sagt Helia Burgunder, Leiterin der Swisscom-Shops.

Die Swisscom Academy, die sich bisher an der Wallstrasse befand, ist nun ebenfalls im House of Swisscom angesiedelt. Die Academy bietet etwa Schulungen im Umgang mit Geräten wie Handys und Tablets an. Ferner können sich Kunden zum Thema Cybersecurity oder Cloud-Dienste beraten lassen. (dob/rkn)

Erstellt: 30.05.2018, 11:04 Uhr

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