Zum Hauptinhalt springen

Im Schweizer Buchhandel ist der Wurm drin

Die Branche hat so viele interne Probleme, dass der Kampf gegen die ausländische Billigkonkurrenz fast in den Hintergrund rückt. Im Fokus steht der Grosshändler Buchzentrum, an dem auch Orell Füssli Thalia beteiligt ist.

Das Buchzentrum in Hägendorf SO ist das zentrale Lager des Schweizer Buchhandels. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Das Buchzentrum in Hägendorf SO ist das zentrale Lager des Schweizer Buchhandels. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Das Buchzentrum nimmt im Schweizer Buchhandel eine wichtige Stellung ein. Als Vermittler zwischen Verlegern und Buchhändlern ist es einer der wichtigsten Distributoren und Lieferanten. Doch die traditionsreiche Institution, die den Buchhändlern gehört, erlebt gerade Turbulenzen. Sie hat auf das laufende Jahr hin nicht nur Kunden auf Verlags- und Händlerseite verloren. Auch bei den Besitzern der Genossenschaft rumort es. So hat das Buchzentrum die beiden grössten Genossenschafter, Orell Füssli und Thalia, verloren. Nach ihrem Zusammen­schluss zu Orell Füssli Thalia haben sie das Buchzentrum verlassen, wie Sprecherin Nicole Gisi bestätigt. Die beiden Firmen hatten zusammen ein Genossenschaftskapital von rund 5 Millionen Franken. Das sind rund 40 Prozent des damaligen Genossenschaftskapitals.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.