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In den USA entsteht die grösste Airline der Welt

American Airlines und US Airways schliessen sich zusammen. Der neue Gigant der Lüfte wird über 1500 Maschinen verfügen und täglich 6400 Flüge anbieten.

rbi/chk/rub
Das US-Justizministerium hat kartellrechtliche Bedenken über die Fusion: Eine US-Airways-Maschine hebt vom Reagan National Airport in Washington ab. (Archivbild)
Das US-Justizministerium hat kartellrechtliche Bedenken über die Fusion: Eine US-Airways-Maschine hebt vom Reagan National Airport in Washington ab. (Archivbild)
Reuters
Die Gläubiger der AMR Corporation, der konkursiten Muttergesellschaft von American Airlines, sollen 72 Prozent an der neuen Fluggesellschaft halten: American-Airlines-Schalter in Miami. (12. Februar 2013)
Die Gläubiger der AMR Corporation, der konkursiten Muttergesellschaft von American Airlines, sollen 72 Prozent an der neuen Fluggesellschaft halten: American-Airlines-Schalter in Miami. (12. Februar 2013)
AFP
Die Aktionäre der US Airways sollen mit 28 Prozent am neuen Unternehmen beteiligt sein: US-Airways-Maschinen am Flughafen von Charlotte/Douglas, North Carolina. (27. September 2012)
Die Aktionäre der US Airways sollen mit 28 Prozent am neuen Unternehmen beteiligt sein: US-Airways-Maschinen am Flughafen von Charlotte/Douglas, North Carolina. (27. September 2012)
Keystone
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Nun ist es offiziell: Die beiden US-Fluggesellschaften American Airlines und US Airways haben ihre Fusion beschlossen. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben dem Zusammenschluss zugestimmt. Dies wurde heute an einer Pressekonferenz mitgeteilt.

Unter Berufung auf nicht namentlich genannte, «mit der Angelegenheit vertraute» Quellen berichtete der Wirtschaftsinformationsdienst Bloomberg bereits gestern Abend, dass die beiden Fluggesellschaften American Airlines und US Airways sich auf einen Vertragsentwurf geeinigt hätten.

Zunächst soll nun gemäss dem Bericht der Verwaltungsrat der bankrotten Muttergesellschaft der American Airlines, die AMR Corporation, über die Fusion mit der US Airways Group abstimmen. Deren Verwaltungsrat soll danach abstimmen.

Fusion soll heute bekannt gegeben werden

Sollte der Deal nicht noch platzen, wird damit gerechnet, dass die Fusion heute Donnerstag bekannt gegeben wird. Die Vereinbarung soll vorsehen, dass die Gläubiger von AMR 72 Prozent an der neuen Fluggesellschaft halten werden und die US-Airways-Aktionäre 28 Prozent. Das Unternehmen leiten soll US-Airways-CEO Doug Parker. Berichten zufolge können American Airlines und US Airways durch eine Fusion 1,2 Milliarden Dollar einsparen. Die neue Airline würde über mehr als 1500 Maschinen verfügen und 6400 Flüge täglich anbieten. Luftfahrtexperte Thomas erklärte, dass die Unternehmen bei einem Zusammenschluss davon profitieren würden, dass sich ihre bisherigen Streckennetze kaum überlappten.

Dem Zusammenschluss müssten aber nicht nur die Wettbewerbsbehörden und die Aktionäre zustimmen, sondern auch das für das Insolvenzverfahren zuständige Gericht.

Die Mega-Fusion würde sich auch auf die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa auswirken, die bislang mit US Airways in der Luftfahrtallianz Star Alliance zusammenarbeitet hat. American Airlines gehört dagegen zu dem Bündnis Oneworld, zu der unter anderem auch Air Berlin zählt. Medienberichten zufolge entwickelten sich die Fusionsgespräche dahin gehend, dass US Airways die Star Alliance verlassen und sich die neue Airline Oneworld anschliessen solle.

(AFP)

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