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«In der Medizin ist ein Entwicklungsschub zu erwarten»

Gideon N. Levy, Experte für Produktionstechnologie, sieht das grösste Potenzial des 3-D-Druckverfahrens bei der Herstellung individueller medizinischer Produkte.

Üben vor der Operation: Ein Arzt bearbeitet ein Modell eines Schädels, das mit einem 3-D-Drucker hergestellt wurde. Foto: PD
Üben vor der Operation: Ein Arzt bearbeitet ein Modell eines Schädels, das mit einem 3-D-Drucker hergestellt wurde. Foto: PD

Die Aktien von 3-D-Printing-Firmen sind unter Druck. Es scheint sich eine gewisse Ernüchterung ­einzustellen. Stimmt der Eindruck?

Überhaupt nicht. Nehmen Sie die Dental- und Rekonstruktionsmedizin. Hier setzt sich 3-D-Printing gerade durch. Oder bei der Entwicklung von neuen Produkten in der Industrie, im Engineering, gehört 3-D-Printing heute für die Herstellung von Prototypen zum Standard. Dass weltweit in den nächsten drei Jahren Forschungsgelder von rund 7 Milliarden Euro bereitstehen, zeigt, wie viel man sich von der Weiterentwicklung dieser Herstellungsprozesse verspricht.

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