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Investmentbanking wird für die UBS zum Spaltpilz

Am Donnerstag verrät Sergio Ermotti beim Investor Day, in welcher Form das Modell der Universalbank für die UBS beibehalten werden soll. Derweil lobbyiert der ehemalige VR-Chef Peter Kurer für eine Aufspaltung.

Morgen Abend um 18 Uhr unserer Zeitrechnung findet der Investor Day in New York statt. Investoren und Analysten rechnen damit, dass dort der neue UBS-Chef Sergio Ermotti «Stabilität garantieren» und die «Moral im Bankengeschäft» wieder herstellen will. Gelingen soll ihm das, indem er an der integrierten Grossbank unverändert festhält, wie Ermotti selbst betont.

Das heisst, das Kleinkundengeschäft, die Vermögensverwaltung und das Investmentbanking (IB) bleiben unter einem Dach. Eine Abtrennung der IB-Sparte steht nicht auf dem Programm. Doch das Investmentbanking der UBS soll schrumpfen. Künftig soll nicht mehr so viel Geld auf einmal in ein einzelnes Projekt fliessen, wie das derzeit noch der Fall ist. Auch das Obligationengeschäft soll drastisch reduziert werden, weil dieses Geschäft nur mit einem äusserst hohen Kapitaleinsatz zu bewältigen ist. Das wird wohl auch einen weiteren Jobabbau bedeuten neben dem, der bereits auf Hochtouren läuft. Christopher Wheeler vom italienischen Finanzhaus Mediobanca hält dieses Szenario gegenüber dem Nachrichtendienstleister Bloomberg für unausweichlich: «Wenn das Anleihengeschäft nicht heruntergefahren wird, ist das der Tod der UBS-Investmentbank.»

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