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Italiener ächzen unter hohen Pasta-Preisen

Die Preise für Teigwaren sind in der ersten Jahreshälfte um ein Drittel gestiegen. Ein Streikversuch letztes Jahr scheiterte am Appetit der Italiener auf Teigwaren.

Um 30,4 Prozent sind die Teigwarenpreise in Italien seit Anfang Jahr gestiegen. Die Statistikbehörde Istat war zuletzt noch von einem Zuwachs um 25 Prozent ausgegangen. Auch Brot (plus 13,2 Prozent) und Milch (plus 11,8 Prozent) verteuerten sich kräftig.

Verband spricht von «Preisverzerrungen»

Der Landwirtschaftsverband Coldiretti verurteilte die massive Pasta-Teuerung und erklärte, es gebe eine ganze Reihe von Preisverzerrungen auf dem Weg «vom Weizenfeld zum Esstisch». Einer Coldiretti-Statistik zufolge verteuert sich der Nudelpreis vom Hersteller bis zum Konsumenten um 369 Prozent, der Brotpreis lege gar um 1325 Prozent zu - und bei der Milch seien es immer noch 241 Prozent.

Im vergangenen September hatten Italiens Konsumentenschutzverbände aus Protest gegen die hohen Nudelpreise zum Pasta-Streik geblasen: Alle Italiener sollten einen Tag lang symbolisch auf ihre Leibspeise verzichten. Gefruchtet hatte der Streik allerdings nicht.

SDA/oku

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