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Jetzt spricht Ex-UBS-Banker Gadola

Renzo Gadola erhielt in den USA lediglich eine Strafe auf Bewährung, weil er mit den Behörden kooperierte. Er kritisiert, die Schweizer Medien machten sich zu Handlangern der USA; er spricht von Rufschädigung.

«Die USA verfügen insbesondere aufgrund des Settlements mit der UBS über dermassen viele Daten, dass weitere Aussagen nicht wirklich von Bedeutung sind»: UBS-Filiale in Chicago. (30. April 2013)
«Die USA verfügen insbesondere aufgrund des Settlements mit der UBS über dermassen viele Daten, dass weitere Aussagen nicht wirklich von Bedeutung sind»: UBS-Filiale in Chicago. (30. April 2013)
Keystone

Im November 2011 wurde der ehemalige UBS-Banker Renzo Gadola in Florida verurteilt, weil er einem Kunden seines Büropartners Martin Lack von der Teilnahme an einer freiwilligen Steueramnestie abgeraten hatte. Weil Gadola mit den Behörden kooperiert hatte, beliess das Gericht es bei einer fünfjährigen Probezeit und der Zusicherung Gadolas, jährlich in die USA zurückzukehren und sich als Zeuge der Anklage für künftige Steuerbetrugsprozesse bereitzuhalten. Damit darf sich Gadola seit zwei Jahren frei bewegen und auch ins Ausland reisen.

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