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JP Morgan mit überraschend starkem Investmentbanking

5,4 Milliarden Dollar Quartalsgewinn: Die US-Grossbank JP Morgan hat mit einem soliden Jahresauftakt die Erwartungen übertroffen.

Der Reingewinn von JP Morgan lag im ersten Quartal 2012 bei 5,4 Milliarden Dollar, wie die Bank heute mitteilte. Das war zwar etwas weniger als im aussergewöhnlich starken Vorjahreszeitraum, als 5,6 Milliarden Dollar zu Buche standen. Pro Aktie verdiente JP Morgan Chase 1,31 Dollar. Analysten hatten der Bank dieses Mal aber deutlich weniger zugetraut, nämlich nur 1,16 Dollar pro Aktie.

Vor allem die Geschäfte im Investmentbanking zogen nach dem schwachen Jahresende 2011 in den vergangenen Monaten wieder an, wie Vorstandschef Jamie Dimon sagte. Viele Unternehmen gaben über JPMorgan ihre Anleihen heraus.

Anziehendes Hypothekengeschäft

Angesichts der historisch niedrigen Zinsen legte auch das Geschäft mit Hypothekenkrediten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 33 Prozent zu. Die Hypothekenkrise ist damit aber nicht vergessen: Die Bank legte 2,5 Milliarden Dollar für Rechtsstreitigkeiten zurück.

JP Morgan ist die erste US-Grossbank, die ihre Zahlen für das erste Quartal vorgelegt hat. Weitere folgen in der kommenden Woche.

sda/dapd/rub

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