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JPMorgan bleibt in den schwarzen Zahlen

Die US-Grossbank JPMorgan Chase trotzt der internationalen Finanzkrise: Sie schreibt schwarze Zahlen.

Der Gewinn brach im dritten Quartal zwar um 84 Prozent ein, übertraf aber mit 527 Millionen Dollar (387 Millionen Euro) die Erwartungen der Analysten.

Neben Abschreibungen in Höhe von 3,6 Milliarden Dollar im Hypothekengeschäft und bei Firmenkrediten belastete nach Angaben vom Mittwoch auch eine Sonderbelastung von 1,2 Milliarden Dollar aus dem Kauf der US-Sparkasse Washington Mutual die Bilanz.

JPMorgan Chase hatte im Vorjahresquartal noch 3,4 Milliarden Dollar Gewinn gemacht. Hinter den Erwartungen blieb der Umsatz zurück, der im dritten Quartal um fast 20 Prozent auf 14,7 Milliarden Dollar zurückging. Die Bank übernahm im vergangenen Monat Washington Mutual für 1,9 Milliarden Dollar. Bereits im März hatte sie die schwer angeschlagene Investmentbank Bear Stearns erworben.

Bankchef Jamie Dimon erklärte, angesichts der Unsicherheit auf den Finanzmärkten, beim Immobiliengeschäft und der allgemeinen Konjunkturentwicklung sei in den nächsten Quartalen mit geringeren Gewinnen zu rechnen.

AP/mbr

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