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Julius-Bär-Aktien auf Dreijahres-Tief

Zürich: Die Aktien der Privatbank Julius Bär haben am Montag an der um 3,5 Prozent tieferen Schweizer Börse über 10 Prozent verloren.

Vorübergehend sackten die Aktien - bei allerdings eher mässigen Umsätzen - um rund 16 Prozent bis auf ein Dreijahres-Tief von 44.02 Fr. ab. Gut eine Stunde nach Handelseröffnung lag der Titel noch um 11 Prozent im Minus bei 46.30 Franken.

Bereits in der Vorwoche war der Titel unter Druck gekommen. Seit Anfang Jahr verloren Bär-Aktien nun knapp 45 Prozent, obwohl die Bank nicht in die Kreditkrise in den USA involviert ist. Die Aktie der Grossbank UBS verlor seit Jahresanfang 48 Prozent.

«Bär ist wie alle anderen Banken von der schlechten Stimmung im Sektor betroffen. Die Leute haben Angst, dass sich die Krise verstärkt. Bär ist da keine Ausnahme», sagte ein Händler.

Die Aktie leidet nach Ansicht von Händlern aber auch darunter, dass Julius Bär über die auf alternative Anlagen spezialisierte GAM im Hedge-Fonds-Geschäft tätig ist. Hedge-Fonds hätten derzeit stark mit Rückzügen zu kämpfen. Viele seien gezwungen, ihre Positionen zu reduzieren, so ein Händler. Vielleicht treffe dies eben auch Bär.

Die Bär-Aktien entwickelten sich in den vergangenen Jahren besser als der Sektor und der Gesamtmarkt, nachdem die Bank von der UBS mehrere Privatbanken übernommen hatte.

Im Februar hatte Bär angekündigt, dass die US- Vermögensverwaltungstochter bei einem entsprechenden Marktumfeld noch dieses Jahr an die New Yorker Börse gebracht werde.

SDA/mma

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