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Kahlschlag bei Microsoft: Schweiz wird verschont

18'000 Stellen baut Microsoft weltweit ab. Die Chefin des Schweizer Ablegers gibt für ihre Mitarbeiter Entwarnung. Veränderungen stehen allerdings auch hierzulande an.

In der Schweiz beschäftigt Microsoft rund 620 Mitarbeiter: Länderchefin Petra Jenner.(30. Juli 2014)
In der Schweiz beschäftigt Microsoft rund 620 Mitarbeiter: Länderchefin Petra Jenner.(30. Juli 2014)
Keystone

Die Entlassungswelle bei Microsoft wird die rund 620 Beschäftigten in der Schweiz voraussichtlich nicht betreffen. Sie habe keine Anzeichen aus der Zentrale des US-Konzerns für einen Stellenabbau in der Schweiz, sagte Länderchefin Petra Jenner am Mittwoch an einem Treffen mit den Medien.

Die vom neuen Konzernchef Satya Nadella ausgegebene Strategie «mobile-first, cloud-first» wird aber auch in der Schweiz für eine Verlagerung der Geschäfte weg vom PC-Markt und dem PC-Betriebssystem Windows hin zu mobilen Diensten und Rechnerleistungen aus dem Netz sorgen.

Schweiz ist die Nummer 14

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013/14 hat Microsoft vergangene Woche einen leichten Gewinnanstieg auf 22,1 Milliarden Dollar gemeldet. Das zugekaufte Handygeschäft von Nokia verbuchte im Schlussquartal allerdings einen operativen Verlust von 692 Millionen Dollar.

Konzernchef Nadella hat den Abbau von bis zu 18'000 von 127'000 Stellen angekündigt. Betroffen sein werden vor allem Beschäftigte von Nokia, wo etwa die Hälfte von bislang 25'000 Arbeitsplätzen wegfallen.

Geschäftszahlen zur Schweiz weist Microsoft nicht aus. Das Marktwachstum sei um die Hälfte übertroffen worden, sagte Jenner. Die Schweiz sei trotz der rasanten Entwicklung von Schwellenländern unverändert der 14. grösste Markt von weltweit 168 Niederlassungen.

SDA/ldc

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