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Kahlschlag bei Zuger Internetfirma

Filehoster Rapidshare entlässt an seinem Hauptsitz in Zug gleich 45 seiner 60 Mitarbeiter.

Wo Daten sich stapeln: Computer-Raum in einer Internetfirma.
Wo Daten sich stapeln: Computer-Raum in einer Internetfirma.
Keystone

Ein Sprecher bestätigte entsprechende Informationen des Newsportals «20 Minuten online» am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Rapidshare habe in den vergangenen Jahren an Marktanteil verloren, erklärte er zur Begründung.

Der neue Geschäftsführer Kurt Sidler, der erst seit Anfang Mai im Amt ist, will das Unternehmen deshalb restrukturieren. Dabei fallen drei Viertel der Stellen weg. Ausserdem soll frisches Kapital in die Firma eingeschossen werden. Der Betrieb werde aber aufrechterhalten, betonte Sidler gegenüber «20 Minuten Online».

In die Kritik geraten

Rapidshare bietet Nutzern an, Dateien zu speichern und anderen zur Verfügung zu stellen. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen der weltweit grösste Filehoster.

Der Dienst war in der Vergangenheit wiederholt in die Kritik geraten, weil über die Plattform urheberrechtlich geschützte Dateien ausgetauscht wurden. Rapidshare wehrte sich stets gegen die Vorwürfe und beteuerte, alles Notwendige zu tun, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern.

SDA

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