Zum Hauptinhalt springen

Kartellverfahren drückt das Jahresresultat von Panalpina

Der Logistikkonzern Panalpina steigerte den Umsatz im letzten Jahr um 20 Prozent. Dass für das Schweizer Unternehmen dennoch ein Verlust resultiert, liegt an einem kostspieligen Verfahren in den USA.

Der Logistikkonzern Panalpina hat im vergangenen Jahr vom Aufschwung der Weltwirtschaft profitieren können und nach eigenen Angaben sowohl bei der See- als auch bei der Luftfracht Marktanteile gewonnen. Der Nettoumsatz stieg um 20 Prozent auf 7,16 Milliarden Franken.

Wegen eines inzwischen beendeten Kartell- und Korruptionsverfahrens in den USA resultierte unter dem Strich dennoch ein Verlust von 26 Millionen Franken. Der Konzern will wie im Vorjahr erneut keine Dividende entrichten.

Starkes Wachstum in der Luftfahrtbranche

Operativ blieb Panalpina allerdings in den schwarzen Zahlen: Der Betriebsgewinn (Ebit) ging zwar von 29,8 auf 15,4 Millionen Franken zurück, um Sondereffekte bereinigt stieg er aber von 94,9 auf 161,4 Millionen Franken. Analog dazu stieg auch der Bruttogewinn von 1,38 auf 1,48 Milliarden Franken.

Stark gewachsen ist der Basler Logistikkonzern vorab in der Luftfracht, wo das Transportvolumen um 22 Prozent stieg, derweil der Markt um 19 Prozent zulegte. Das Marktwachstum von 11 Prozent übertraf Panalpina auch bei der Seefracht, wo das Volumen um 13 Prozent zunahm.

Zum besseren Ergebnis beigetragen haben alle Weltregionen: Den höchsten Bruttogewinnzuwachs von 20 Prozent wurde in Asien erzielt, in Europa, dem Mittleren Osten, Afrika und den ehemaligen Sowjetstaaten stieg der Bruttogewinn um 4 Prozent.

SDA/mrs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch