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Katerstimmung unter Informanten

Für Whistleblower in den USA ist es noch immer schwer, Ansprüche gegen eine oft träge, widerspenstige Bürokratie wie die US-Steuerbehörde durchzusetzen. Vereinzelt werden sie ganz um ihren Lohn geprellt.

Die US-Steuerbehörde hat sich stets gegen die Belohnung von Informanten gewehrt: Eingang zu IRS. Foto: Andrew Harrer (Bloomberg)
Die US-Steuerbehörde hat sich stets gegen die Belohnung von Informanten gewehrt: Eingang zu IRS. Foto: Andrew Harrer (Bloomberg)

Zu feiern haben die Informanten wenig, obwohl der UBS-Whistleblower Bradley Birkenfeld mit seiner Entschädigung von 104 Millionen Dollar vor zwei Jahren einen breiteren Durchbruch einzuleiten schien. «Whistleblower werden noch ­immer wie Stinktiere an einem Picknick behandelt», kritisierte Senator Chuck Grassley vor wenigen Tagen. Der Initiant einer Reihe von Whistleblowergesetzen in den USA hat deshalb eine neue Interessengruppe im Senat gegründet und hofft, damit das Image von Informanten als unbequeme Querulanten in den Bundesämtern zu korrigieren.

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