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Kaum ein Schweizer Unternehmen setzt auf die Frauenquote

Der Chef der Deutschen Telekom zwingt seinen Konzern dazu, 30 Prozent Frauen in die Topetagen zu holen. Schweizer Unternehmen halten nicht viel von dieser Strategie – mit zwei Ausnahmen.

In der Schweiz haben es nur wenige Frauen bis an die Spitze geschafft: Die Unternehmerin Carolina Müller-Möhl sitzt in mehreren Verwaltungsräten, so zum Beispiel bei Nestlé, Orascom und NZZ.
In der Schweiz haben es nur wenige Frauen bis an die Spitze geschafft: Die Unternehmerin Carolina Müller-Möhl sitzt in mehreren Verwaltungsräten, so zum Beispiel bei Nestlé, Orascom und NZZ.
Keystone
Jasmin Staiblin ist Chefin von ABB Schweiz. Auf Anfang 2013 wechselt sie auf den Chefposten des Stromkonzerns Alpiq.
Jasmin Staiblin ist Chefin von ABB Schweiz. Auf Anfang 2013 wechselt sie auf den Chefposten des Stromkonzerns Alpiq.
Keystone
Susy Brüschweiler war mehr als ein Jahrzehnt CEO des Gastronomieunternehmens SV Group. 2010 hörte sie auf.
Susy Brüschweiler war mehr als ein Jahrzehnt CEO des Gastronomieunternehmens SV Group. 2010 hörte sie auf.
Keystone
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«Mit Frauen an der Spitze», sagte René Obermann gestern vor den Medien, «werden wir einfach besser.» Der Chef der Deutschen Telekom hat die McKinsey-Partnerin Claudia Nemat zur neuen Europachefin und die frühere Bildungsministerin von Baden-Württemberg Marion Schick zur künftigen Personalchefin gemacht – ein Jahr, nachdem er verkündet hatte, bis 2015 müsse die Frauenquote im Topmanagement auf 30 Prozent gestiegen sein. Zwingend. Der Entscheid schlug damals ein wie eine Bombe: Reine Symbolik sei das, Diskriminierung der Männer, beleidigend für die Frauen. «Wir haben auch intern alle Vorwürfe gehört, die man sich nur vorstellen kann», sagt Obermanns Sprecherin Anne Wenders.

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