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Keine Garantien von den USA

Vom US-Geschäft hat sich die neue Notenstein Bank scheinbar entschlackt. Doch wie riskant ist es, Wegelin-Mann Adrian Künzi an die Spitze des neuen Unternehmens zu setzen?

Bruno Schletti und David Vonplon
«Dazu will, kann und darf ich mich nicht äussern»: Adrian Künzi an der Pressekonferenz. (27. Januar 2012)
«Dazu will, kann und darf ich mich nicht äussern»: Adrian Künzi an der Pressekonferenz. (27. Januar 2012)
AFP

Die Raiffeisen-Gruppe kauft die Privatbank Wegelin, aber nicht ganz. Sie übernimmt die Bilanzpositionen, die meisten Mitarbeitenden, die Verträge, die Lizenzen, die Infrastruktur und – wenn diese mitmachen – einen Grossteil der Kunden. Sie übernimmt nicht die US-Kunden, deretwegen Wegelin ins Trudeln geraten ist. Dieses um den US-Mief entschlackte Institut wird in Notenstein Privatbank umgetauft. Gemäss Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz ist damit sichergestellt, dass sich die USA nicht länger für die neue Raiffeisen-Tochter interessieren: «Raiffeisen ist aufgrund der neuen Kundenstruktur überhaupt nicht exponiert.»

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