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Keinen Stich mehr für Victorinox

An der Weltausstellung in Shanghai muss die 126 Jahre alte Traditionsfirma auf den Verkauf ihrer Offiziersmesser verzichten. Aus Angst vor Amokläufern.

Zogen in China schon mal die Massen an: Victorinox-Messer im «House of Switzerland» während der Olympiade 2008 in Peking.
Zogen in China schon mal die Massen an: Victorinox-Messer im «House of Switzerland» während der Olympiade 2008 in Peking.

Pech für die Schwyzer Messerschmiede Victorinox, deren Sackhegel beziehungsweise Original Swiss Army Knives weltweit Kultstatus geniessen: Ihre Sackmesser dürfen an der Expo in Shanghai nicht mehr verkauft werden.

Betroffen sind auch die drei Schweizer Bergbahnen aus St. Moritz, Engelberg und Zermatt, die in Shanghai als Publikumsrenner eine 365 Meter lange Sesselbahn betreiben. Sie wollten mit knapp 6 Zentimeter langen Souvenirmesserchen für die Alpen werben. 7000 der Messer mit Klinge, Scherchen, Nagelfeile, Zahnstocher und Pinzette wurden im Mai auf dem Flughafen Zürich blockiert.

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