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Keiner interessiert sich für Blackberry

Blackberry-Bieter wollen den Konzern möglicherweise zerstückeln. Potenzielle Käufer interessieren sich nur für Teile des Smartphone-Pioniers, wie das Betriebssystem oder einzelne Patente.

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Der Smartphone-Pionier ist angeschlagen: Eine Verkäuferin in Mumbai zeigt das Blackberry 10. (25. Februar 2013)
Der Smartphone-Pionier ist angeschlagen: Eine Verkäuferin in Mumbai zeigt das Blackberry 10. (25. Februar 2013)
Reuters

Die potenziellen Interessenten am angeschlagenen Blackberry-Konzern wollen möglicherweise nicht den gesamten Konzern kaufen. Die Nachfrage sei lau und die Käufer schauten eher, ob sie nur Teile des kanadischen Unternehmens erwerben könnten.

Dies sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Finanzinvestoren seien am ehesten am Betriebssystem und den Patenten im Zusammenhang mit der Tastatur interessiert.

Es gebe allerdings auch die Möglichkeit, dass sich ein kanadischer Pensionsfonds mit einem Investor zusammentue, um dann doch den gesamten Konzern zu übernehmen. Dieser sei derzeit etwas mehr als fünf Milliarden Dollar wert.

Marktwert fällt in die Tiefe

Fairfax Financial Holding, mit zehn Prozent Blackberrys grösster Anteilseigner, soll bereits an mehrere kanadische Investmentfonds herangetreten sein, um zu prüfen, ob man den Smartphone-Pionier gemeinsam kaufen könnte. Blackberry wollte sich nicht dazu äussern.

Blackberry hatte im August angekündigt, angesichts der wegbrechenden Marktanteile im Kampf gegen Apple und Samsung alle Zukunftsalternativen – darunter auch einen Verkauf – durchzuspielen. Dafür wurde ein Sonderkomitee gegründet.

Blackberrys Marktwert ist seit dem Höhepunkt 2008, als er bei 84 Milliarden Dollar lag, auf nun lediglich 5,4 Milliarden Dollar gefallen.

(SDA)

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