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Keiner Schuld bewusst

Die Finma belegte einen Ex-Kadermann der Basler Kantonalbank mit fünf Jahren Berufsverbot. Er beschwerte sich beim Bundesstrafgericht – und blitzte ab.

Die Filiale der Basler Kantonalbank an der Zürcher Stockerstrasse.
Die Filiale der Basler Kantonalbank an der Zürcher Stockerstrasse.
Keystone

Zu den schärfsten Waffen der Finanzmarktaufsicht Finma gegen fehlbare Bankangestellte gehört das Berufsverbot. Im äussersten Fall kann die Sanktion fünf Jahre umfassen. Nicht immer beugen sich Betroffene dem Verdikt.

G. B., CEO der wegen des Steuerstreits mit den USA 2013 geschlossenen Zürcher Bank Frey & Co. AG, wurde von der Finma Mitte 2014 mit einem zweijährigen Berufsverbot bestraft. Grund: Er habe «zielstrebig ein sorgfaltswidriges Geschäftsmodell» umgesetzt, das die Bank und ihre Angestellten schwerwiegenden Strafverfahren in den USA ausgesetzt habe. B. legte Beschwerde beim Bundes­verwaltungs­gericht ein – und blitzte diesen Sommer vollumfänglich ab. Aufgeben mag er aber nicht. Im September hat er seinen Fall ans Bundesgericht weitergezogen, wie sein Anwalt auf Anfrage mitteilt.

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