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Kempinski verzichtet auf Luxushotel in Pyongyang

Die Spannungen in Korea treiben Investoren in die Flucht: Die Hotelgruppe Kempinski mit Sitz in Genf begräbt ihre aufsehenerregenden Pläne für eine Luxusherberge in der Spitze der Ryugyong-Pyramide.

Imposante Erscheinung: Das Ryugyong-Hotel in Pyongyang. (12. April 2012)
Imposante Erscheinung: Das Ryugyong-Hotel in Pyongyang. (12. April 2012)
AFP
Das US-Magazin «Esquire» bezeichnete das Projekt 2008 als «schlimmstes Gebäude in der Geschichte der Menschheit». (23. September 2012)
Das US-Magazin «Esquire» bezeichnete das Projekt 2008 als «schlimmstes Gebäude in der Geschichte der Menschheit». (23. September 2012)
AFP
Riesige Pyramide aus Glas und Beton. (23. September 2012)
Riesige Pyramide aus Glas und Beton. (23. September 2012)
AFP
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Vor dem Hintergrund der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel begräbt die Hotelgruppe Kempinski ihr Projekt eines Luxushotels in der nordkoreanischen Hauptstadt Pyongyang. Eine Sprecherin der Gruppe bestätigte heute Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die entsprechenden Verhandlungen gescheitert seien.

Im November des vergangenen Jahres hatte die Gruppe mit Sitz in Genf erklärt, sie wolle im Sommer 2013 in der Spitze des bisher unvollendeten Gebäudes ein Luxushotel mit 150 Zimmern eröffnen. Ausserdem sollten dort Restaurants, Büros und ein Einkaufszentrum entstehen.

Ausdruck des Grössenwahns

Das Ryugyong-Hotel beherrscht mit seinen 105 Stockwerken seit zwei Jahrzehnten das Stadtbild Pyongyangs, doch die riesige Pyramide aus Glas und Beton wurde nie fertiggestellt. Die vom 2012 verstorbenen Machthaber Kim Jong-il 1987 angeordneten Bauarbeiten waren 1992 eingestellt worden.

Erst 2008 wurden die Arbeiten an dem Hotel, das vielen als Ausdruck des Grössenwahns der nordkoreanischen Regierung gilt, wieder aufgenommen.

(SDA)

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