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Krankheitswelle unter iPhone-Monteuren

Der iPhone-Hersteller Foxconn International hat den Betrieb in einer indischen Fabrik für Handy-Teile vorübergehend eingestellt – wegen der Erkrankung von rund 250 Arbeitern.

Gefährliches Arbeitsumfeld: Arbeiter des Elektronikherstellers, hier bei der Montage in China.
Gefährliches Arbeitsumfeld: Arbeiter des Elektronikherstellers, hier bei der Montage in China.
Keystone

Die Angestellten hätten bei der Arbeit über Schwindel und Übelkeit geklagt und seien im Spital behandelt worden, teilte das Unternehmen mit. Ursache könnte der routinemässige Einsatz von Pestiziden in der Anlage gewesen sein.

Die Fabrik werde nun von den örtlichen Behörden untersucht und könne wohl in etwa einer Woche den Betrieb wieder aufnehmen, so Foxconn International am Montagabend weiter. Das Geschäft werde dadurch nicht beeinträchtigt.

Nach einer Serie von Selbstmorden unter seinen Fabrikarbeitern in Südchina hatte Foxconn zuletzt drastische Lohnerhöhungen gewähren müssen. Viele grosse Konzerne wie Apple, Dell oder Hewlett- Packard lassen bei Foxconn in Südchina kostengünstig ihre neuesten Trend-Produkte fertigen.

SDA/raa

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