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Kuoni legt dank Asiengeschäft markant zu

Starke Ergebnisse aus Asien und eine positive Entwicklung des Schweizer Geschäfts verhelfen dem Reisekonzern Kuoni zu einem Gewinnsprung im ersten Halbjahr.

Im ersten Halbjahr verfünffachte Kuoni seinen Reingewinn auf 21,3 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel mit 13,9 Millionen Franken fast anderthalb Mal so hoch aus wie vor einem Jahr. Die guten Ergebnisse sind einerseits auf das Wachstum der Kuoni-Gruppe, anderseits aber auch auf Sondereffekte zurückzuführen.

So verzeichnete Kuoni in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 2,23 Milliarden Franken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 9,9 Prozent. Negative Währungseffekte drückten die Erlöse in Schweizer Franken gerechnet allerdings wieder um 5,7 Prozent. Besonders stark wuchs der Umsatz in der Geschäftseinheit Asien und Destinationen-Management (+ 16,3 Prozent) sowie in Skandinavien (+ 29,7 Prozent).

Mehr Umsatz in der Schweiz

Auch in der Schweiz geschäftete Kuoni wieder besser. Trotz Kapazitätsreduktionen bei Charterflügen und einer tieferen Nachfrage nach Kenia-Ferien stieg der Schweizer Umsatz um 1,9 Prozent. Die negativen Einflüsse hätten durch die Neupositionierung von Helvetic Tours wettgemacht werden können, teilte Kuoni am Donnerstag mit.

Unter dem Strich resultierte aus dem Schweizer Geschäft, das immer erst in der in der zweiten Jahreshälfte rentabel ist, ein negatives Betriebsergebnis von 7 Mio. Franken. Vor einem Jahr betrug der Verlust noch 13,4 Mio. Franken. Teilweise ist die Verbesserung der Ertragslage aber mit tiefere Abschreibungen in Hinblick auf den geplanten Verkauf der Edelweiss Air zu erklären.

Analystenerwartungen übertroffen

Die Erwartungen der Börsenanalysten hat Kuoni mit seinen Semesterergebnissen mehr als erfüllt. Diese hatte mit einem Reingewinn zwischen 6 und 13 Millionen Franken gerechnet. Dass der mit 21,3 Millionen Franken deutlich besser ausfiel, ist allerdings auch auf die Auflösung einer Rückstellung in der Höhe von 6,4 Millionen Franken zurückzuführen.

Die Rückstellung wurde einst in Zusammenhang mit dem inzwischen beigelegten Rechtsstreit rund um den Verkauf der Geschäftsreisesparte BTI Central Europe gebildet.

6 Prozent mehr Buchungen

Für die zweite Hälfte des Jahres erwartet Kuoni trotz schwächeren Konjunkturprognosen und hoher Treibstoffpreise einen weiterhin positiven Geschäftsverlauf. Darauf deutet auch der Buchungstand per Mitte August hin. Dieser liegt 6 Prozent über jenem vor einem Jahr.

SDA/cpm/oku

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