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Kurer schiesst scharf gegen Schweizer Banken

Für Peter Kurer sind die im Regelwerk «Basel III» beschlossenen Eigenkapitalvorschriften für Schweizer Banken zu lasch. Der Ex-Präsident der UBS fordert allgemein einen strengeren «Swiss-Finish».

Sieht sich heute als «freien Mann»: Peter Kurer.
Sieht sich heute als «freien Mann»: Peter Kurer.
Keystone

Der ehemalige UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer macht sich in der «SonntagsZeitung» dafür stark, dass die Banken nicht mehr mit Kundengeldern spekulieren dürfen.

Kurer fordert für die beiden Schweizer Grossbanken eine Regulierung, die über das jüngst unter der Aufsicht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich beschlossene Regelwerk «Basel III» hinausgeht. Die strengeren Eigenkapitalbeschlüsse, die festgelegt worden sind, seien «völlig intransparent - selbst für Banken».

Begrenzung der Verschuldung auf 1:10

Zum sogenannten «Swiss Finish» gehöre unbedingt auch die Einführung einer Verschuldungsgrenze von 10 Prozent: das bilanzielle Fremdkapital dürfe höchstens ein Zehntel des bilanziellen Eigenkapitals ausmachen.

Durch solche Regeln würden die Banken sicherer, wobei auch die Boni gewissermassen automatisch sinken würde. Diese überraschenden Aussagen machte Peter Kurer vergangene Woche vor Mitgliedern des Efficiency Clubs Zürich. «Heute bin ich ein freier Mann und in keine Interessengruppe eingebunden», begründete er seine Offenheit.

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