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Liess die Yahoo-Chefin ihre Kunden ausspionieren?

Im Auftrag der US-Behörden soll der Internetgigant die E-Mails seiner Kunden überwacht haben.

Yahoo las wohl mit: CEO Marissa Mayer, hier am WEF in Davos am 22. Januar 2015.
Yahoo las wohl mit: CEO Marissa Mayer, hier am WEF in Davos am 22. Januar 2015.
Keystone

Nach dem Skandal um gehackte Konten könnte der wirtschaftlich angeschlagene US-Konzern Yahoo erneut negativ in die Schlagzeilen geraten: Laut Berichten der Nachrichtenagentur «Reuters» liess Yahoo den E-Mail-Verkehr seiner Kunden überwachen. Sämtliche eingehende Mails seien mittels einer speziellen Software auf bestimmte Schlüsselwörter gefiltert worden.

Gemäss zwei ehemaligen Mitarbeitern kam die Anordnung vom Nachrichtendienst NSA oder der Bundenspolizei FBI. Jedoch ist unklar, welche Daten Yahoo an die US-Behörden weitergab.

Chefin Marissa Mayer selbst habe demnach gegen den Protest weiterer Führungsmitglieder des Konzerns entschieden, den Forderungen der Geheimdienstler nachzukommen. Dieser Entschluss habe letztlich auch zum plötzlichen Abgang eines hohen Managers im Sommer 2015 geführt.

Yahoo erklärte, dass sich der Konzern an die US-Gesetze halte. Die NSA oder das FBI haben keine Stellungnahme abgegeben.

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