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Löhne werden um ein Prozent angehoben

Gemäss einer UBS-Umfrage in 16 Branchen werden die Löhne im nächsten Jahr zwar um 2,2 Prozent steigen, mehr als die Hälfte wird aber von der Teuerung weggefressen.

mbr

Im laufenden Jahr kann die Inflation nicht kompensiert werden, wie der am Freitag publizierten UBS-Lohnumfrage weiter zu entnehmen ist. Die Nominallöhne stiegen demnach um 2,2 Prozent, die Teuerung dürfte aber – wegen der vorübergehend stark gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise – 2,6 Prozent betragen.

IT-Branche an der Spitze

Die grössten Lohnsprünge machen in diesem Jahr die Angestellten der IT- und Telekom-Branche sowie der Uhren-Industrie. Hier steigen die Basissaläre um 3 Prozent. Im öffentlichen Sektor sowie in der Pharma- und Chemiebranche werden im Durchschnitt Lohnerhöhungen von 2,9 Prozent erwartet.

Leicht unter dem landesweiten Durchschnitt liegen die Löhne auf dem Bau, der Banken und Versicherungen sowie der Tourismusbranche, die um rund 2 Prozent steigen. Die bescheidensten Erhöhungen gibt es mit durchschnittlich 1,5 Prozent in der Textil-, Holz-, Papier- und Kunststoffindustrie.

Beschäftigung nimmt zu

Wie die Lohnumfrage weiter zeigt, steigt die Beschäftigung in der Schweiz im laufenden Jahr um rund 2,1 Prozent. Von 1997 bis 2007 nahm die Beschäftigung jährlich um knapp 1 Prozent zu.

Allerdings sind bereits Anzeichen einer zurückhaltenderen Anstellungspolitik auszumachen. 2009 dürfte das Beschäftigungswachstum wegen der weltweiten Wirtschaftsabschwächung deutlich tiefer ausfallen. Die Arbeitslosenquote dürfte von 2,5 Prozent im laufenden auf 2,8 Prozent im kommenden Jahr steigen.

Die diesjährige Lohnumfrage wurde zwischen dem 30. September und dem 21. Oktober durchgeführt. Die UBS befragte rund 230 Unternehmen sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände aus 16 Branchen. Diese beschäftigen über zwei Drittel der arbeitenden Bevölkerung in der Schweiz.

(SDA)

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