Zum Hauptinhalt springen

London lädt Ex-UBS-Chef Marcel Rohner vor

Die Libor-Affäre verlagert sich auf die politische Ebene. Diese Woche knöpft sich das britische Parlament die UBS vor. Am Mittwoch sagen aktuelle, am Donnerstag ehemalige Topshots in London aus.

Er dürfte am Donnerstag ins Schwitzen kommen: Marcel Rohner, ehemaliger Konzernchef der UBS.
Er dürfte am Donnerstag ins Schwitzen kommen: Marcel Rohner, ehemaliger Konzernchef der UBS.
Keystone
Im Auge des Taifuns: Hauptquartier der UBS in London. Es war die Investmentbank der UBS, in welcher die meisten Pannen der letzten Jahre stattfanden.
Im Auge des Taifuns: Hauptquartier der UBS in London. Es war die Investmentbank der UBS, in welcher die meisten Pannen der letzten Jahre stattfanden.
Keystone
Spricht heute für die UBS, obwohl er während des fraglichen Zeitraums noch nicht an Bord war: Investmentbankchef Andrea Orcel.
Spricht heute für die UBS, obwohl er während des fraglichen Zeitraums noch nicht an Bord war: Investmentbankchef Andrea Orcel.
Keystone
1 / 5

Nach den aufsichtsrechtlichen Verfahren muss sich die UBS nun der politischen Aufarbeitung des Libor-Skandals stellen. Das britische Parlament will genauer wissen, warum die Bankspitze die Leitzinsmanipulationen nicht verhinderte. Es hat deshalb für morgen Mittwoch und übermorgen Donnerstag eine Reihe hochrangiger UBS-Leute vorgeladen. Darunter sind der aktuelle Investmentbankchef Andrea Orcel sowie der ehemalige Konzernchef Marcel Rohner. Sie werden sich in London den Fragen der Parlamentskommission für Bankenstandards stellen müssen. Die Liveübertragung der Hearings per Web-TV bedeutet, dass die UBS in Sachen Libor erneut ins öffentliche Rampenlicht gerät.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.