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Lonza und das schwere Erbe von Blocher und Ebner

Das Lonza-Werk in Visp, wo 400 Stellen abgebaut werden, kämpft mit hohen Energiekosten. Das ist auch die Folge eines Entscheids aus dem Jahr 2001, als Christoph Blocher und Martin Ebner die Geschicke von Lonza lenkten.

Vincenzo Capodici
Maximierer des Shareholder-Value: Christoph Blocher und Martin Ebner im Mai 1999 an der Generalversammlung der damaligen Alusuisse Lonza Group (Algroup).
Maximierer des Shareholder-Value: Christoph Blocher und Martin Ebner im Mai 1999 an der Generalversammlung der damaligen Alusuisse Lonza Group (Algroup).
Keystone

«Es ist immer dasselbe», klagt der Gewerkschafter und SP-Politiker German Eyer nach der Bekanntgabe der Hiobsbotschaft, dass im Lonza-Werk in Visp VS in den nächsten zwei Jahren 400 der rund 2750 Stellen abgebaut werden sollen. «Jede Restrukturierung wird mit den hohen Energiekosten begründet», sagt Eyer im Gespräch mit Redaktion Tamedia. Die Lonza würde heute besser fahren, wenn sie ihre Energiesparte, die Lonza Energie AG, nicht verkauft hätte.

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