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Lufthansa jagt neuen Airlines nach

Die Lufthansa hat neue Kaufgelüste. Der künftige Vorstandschef Christoph Franz hat einen dicken Fisch aus Osteuropa im Visier.

Muss für mehr Gewinn sorgen: Der neue Lufthansa-Chef Christoph Franz.
Muss für mehr Gewinn sorgen: Der neue Lufthansa-Chef Christoph Franz.
Keystone

Lufthansas künftiger Vorstandschef Christoph Franz steht weiteren Übernahmen aufgeschlossen gegenüber. So kündigte er jetzt Gespräche mit der polnischen Regierung zur geplanten Privatisierung von LOT Polish Airlines an. «Das ist eine Veränderung bei den Eignern, die wir nicht ignorieren können», sagte der designierte Lufthansa-Chef am Rande einer Tagung der Star Alliance in äthiopischen Hauptstadt Addis Abbeba der «Süddeutschen Zeitung».

«Polen braucht eine starke Airline und es kann nicht im Interesse des Landes sein, wenn andere Fluggesellschaften Marktanteile auf Kosten von LOT hinzugewinnen», sagt Franz. Lufthansa will sich womöglich auch an einer neuen Fluggesellschaft in Westafrika beteiligen, die ihre Partner South African, Ethiopian und Egyptair gemeinsam gründen wollen. Dabei müsse sich aber um ein «dosiertes finanzielles Engagement» handeln. Lufthansa hat in den letzen Jahren Swiss, Austrian, Brussels Airlines und die britische BMI übernommen.

Lufthansa braucht mehr Gewinn

Vor Führungskräften hatte Franz zuletzt eine operative Marge von acht Prozent für das Passagiergeschäft gefordert, ein für die Branche ungewöhnlich hoher Wert. «Die acht Prozent sind nicht in der Budgetplanung für 2011 oder 2012», so Franz. «Aber ich halte es für sehr wichtig, dass wir den Anspruch eines normalen Unternehmens formulieren.» Gelinge es nicht, den Gewinn deutlich zu steigern, dann werde es schwierig sein, künftiges Wachstum zu finanzieren.

dapd/miw

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