Zum Hauptinhalt springen

Lufthansa steigt bei Brussels Airlines ein - Details ausgehandelt

Die deutsche Airline steigt bei der belgischen Fluggesellschaft mit 45 Prozent ein.

Zweieinhalb Wochen nach der offiziellen Bestätigung der Übernahmegespräche seien alle wichtigen Einzelheiten ausgehandelt. Dies meldet die Deutsche Presse-Agentur DPA. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber wollte am Nachmittag in Brüssel zusammen mit dem Leiter der Brussels-Airlines-Muttergesellschaft SN Holding, Etienne Davignon, über die Pläne informieren.

Ende August hatten Lufthansa und Brussels Airlines «konstruktive Gespräche» über eine gemeinsame Zukunft bestätigt. Die deutsche Fluggesellschaft wollte demnach in einem ersten Schritt 45 Prozent an Brussels Airlines für 65 Millionen Euro erwerben.

Aus der Sabena entstanden

Zwei Jahre später sollte es der Lufthansa nach diesen Angaben möglich sein, die gesamte Gesellschaft zu übernehmen. Brussels Airlines solle dabei eine eigenständige Fluggesellschaft unter den Fittichen des Lufthansa-Konzerns bleiben, hiess es.

Brussels Airlines beförderte mit rund 3000 Beschäftigten im vergangenen Jahr rund 5,8 Millionen Passagiere. Das Unternehmen mit Drehkreuz in Brüssel bedient vor allem Strecken innerhalb Europas und nach Afrika. Die Fluggesellschaft ging aus der staatlichen Airline Sabena hervor, die 2001 Konkurs anmeldete, und fusionierte später mit dem früheren Billigflieger Virgin Express.

SDA/se

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch