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Mais für den Müll

Danone bringt ein Joghurt im Maisbecher auf den Markt und will damit eine Pionierrolle übernehmen. Doch ist eine Verpackung aus pflanzlichen Rohstoffen auch sinnvoll?

Hat bei Danone ausgedient: Der konventionelle Plastik-Joghurtbecher.
Hat bei Danone ausgedient: Der konventionelle Plastik-Joghurtbecher.
TA-Archiv

Es gibt Leute, die trinken Milch noch, wenn sie schon sauer ist. Nahrungsmittel fortschmeissen kommt für sie nicht infrage. Und nun sollen sie genau das tun, wenn sie ein Activia-Joghurt von Danone essen. Ab Mitte April präsentiert der französische Milchverarbeitungsriese diesen im Maisbecher. Natürlich kann man nicht in den leeren Behälter beissen wie in ein Softeis-Cornet. PLA heisst der Agrokunststoff aus Mais, ausgeschrieben Polylactid oder Polymilchsäure. Wenn in einem chemischen Vorgang Maisstärke in Zucker verwandelt wird und dieser dann zu Milchsäure fermentiert, entsteht ein Polymer, wie PET eines ist. Nur, PET wird aus Erdöl hergestellt, und Danone will künftig auf nachwachsende Rohstoffe setzen.

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