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«Man hat keinen Bezug mehr zur Aussenwelt»

Eine Betroffene, die im Shopville im Zürcher Hauptbahnhof arbeitet, berichtet von ihrem Arbeitsalltag ohne Tageslicht. Am schlimmsten ist der Job im Untergrund in den Wintermonaten.

Andreas Möckli
Einkaufen und Arbeiten im Untergrund: Eingang zur Ladenpassage Shopville im Zürcher Hauptbahnhof
Einkaufen und Arbeiten im Untergrund: Eingang zur Ladenpassage Shopville im Zürcher Hauptbahnhof
Keystone
Licht tanken: Das Zürcher Verwaltungsgericht spricht dem Migros-Personal im Shopville pro Arbeitstag 40 Minuten bezahlte Pause zu. (Archivbild)
Licht tanken: Das Zürcher Verwaltungsgericht spricht dem Migros-Personal im Shopville pro Arbeitstag 40 Minuten bezahlte Pause zu. (Archivbild)
Nicola Pitaro
Arbeiten im Stollen: Der Entscheid hat auch Auswirkungen auf andere Arbeitsgeber. Naturgemäss haben die Kaltbach Höhlen, wo Emmi seine Käselaibe lagert, keine Fenster. (Archivbild)
Arbeiten im Stollen: Der Entscheid hat auch Auswirkungen auf andere Arbeitsgeber. Naturgemäss haben die Kaltbach Höhlen, wo Emmi seine Käselaibe lagert, keine Fenster. (Archivbild)
Gaëtan Bally, Keystone
Aussicht nicht gewollt: Insbesondere betrifft der Entscheid den Detailhandel, Lagerhäuser und Archive, wo Fenster meist gar nicht erwünscht sind, wie hier im Lager von Ikea Spreitenbach. (Archivbild)
Aussicht nicht gewollt: Insbesondere betrifft der Entscheid den Detailhandel, Lagerhäuser und Archive, wo Fenster meist gar nicht erwünscht sind, wie hier im Lager von Ikea Spreitenbach. (Archivbild)
Martin Ruetschi, Keystone
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Am schlimmsten ist das Arbeiten im Untergrund in den Wintermonaten. Gerade im Dezember fehle das Tageslicht fast gänzlich, sagt M.T. im Gespräch mit Redaktion Tamedia. Sie ist Filialleiterin in einem der über 130 Geschäfte im Shopville im Zürcher Hauptbahnhof, wo die Angestellten ohne Tageslicht auskommen müssen. «Das schlägt auf das Gemüt», sagt M.T., «man ist eher müde und schneller erschöpft.» Entsprechend benötige sie im Winter auch mehr Motivation für ihre Arbeit.

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