Zum Hauptinhalt springen

«Manche sprechen bei dieser Aktie sogar von einem Fanartikel»

Gegen 17 Uhr dürfte es so weit sein: Facebook geht an die Börse und will fast 16 Milliarden Dollar einstreichen. Die historischen Parallelen zu Börsengängen von Goldschürf- oder Kolonialunternehmen sind frappant.

Rund 600 Investoren warteten nach Angaben des US-Fernsehsenders CNBC im grossen Saal des Hotels auf die Delegation aus dem Silicon Valley. Die Bank J. P. Morgan, welche den Börsengang begleitet, hat ihre Zentrale in New York beflaggt.
Rund 600 Investoren warteten nach Angaben des US-Fernsehsenders CNBC im grossen Saal des Hotels auf die Delegation aus dem Silicon Valley. Die Bank J. P. Morgan, welche den Börsengang begleitet, hat ihre Zentrale in New York beflaggt.
Reuters
Am 18. Mai geht Facebook an die Börse. Firmengründer Mark Zuckerberg liess sich persönlich zum Auftakt der sogenannten Roadshow in der Finanzmetropole New York blicken.
Am 18. Mai geht Facebook an die Börse. Firmengründer Mark Zuckerberg liess sich persönlich zum Auftakt der sogenannten Roadshow in der Finanzmetropole New York blicken.
Reuters
Facebook gilt mit erwarteten Einnahmen bis zu 12 Milliarden Dollar als der heisseste Börsengang des Jahres. Wenn es dem Netzwerk gelingt, seine Aktien zum Maximalpreis von 35 Dollar pro Stück loszuschlagen, wäre das Unternehmen 96 Milliarden Dollar wert.
Facebook gilt mit erwarteten Einnahmen bis zu 12 Milliarden Dollar als der heisseste Börsengang des Jahres. Wenn es dem Netzwerk gelingt, seine Aktien zum Maximalpreis von 35 Dollar pro Stück loszuschlagen, wäre das Unternehmen 96 Milliarden Dollar wert.
Reuters
1 / 6

In den frühen 70er-Jahren des 19. Jahrhunderts gab es erstmals Hunderte Erstemissionen von Unternehmen im grossen Stil, die risikobereite Anleger für ihr Geschäft begeisterten. Es war das Geschäft der Goldschürfer, der Tee- und Gewürzhändler. Bis es zur sogenannten «Gründerkrise» kam. Viele dieser Unternehmen sind in der Folge wieder von der Bildfläche verschwunden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.