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Massiver Preisaufschlag ärgert Postfinance-Kunden

Wer nicht 7500 Franken bei Postfinance hat, den kostet die Kontoführung neu 60 Franken im Jahr. Wer sein Domizil im Ausland hat, zahlt sogar doppelt oder dreimal so viel. Und selbst E-Banking wird teurer.

Preiserhöhung von bis zu 66 Prozent: E-Banking mit Postfinance.
Preiserhöhung von bis zu 66 Prozent: E-Banking mit Postfinance.
Keystone

Der Ärger des TA-Lesers ist gross: «2013 wird Postfinance zur Bank. Offenbar will sie sich auch verhalten wie eine Bank.» Auch in der Radiosendung «Espresso» liessen Hörerinnen und Hörer ihrer Entrüstung über die höheren Gebühren freien Lauf: «unchristlich» und «willkürlich» seien diese.

Es ist nicht der erste Aufschrei, den die Post erlebt: 1999 führte sie auf dem zuvor kostenlosen gelben Konto eine monatliche Gebühr von 3 Franken ein. 2004 kamen Sets mit unterschiedlichen Bedingungen: das Privatset mit Privat- und Sparkonto für 4 Franken pro Monat, das Onlineset für 2 Franken und das Privatkonto für 3 Franken. Damals argumentierte die Post, man woll die Kosten verursachergerecht verteilen.

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