Zum Hauptinhalt springen

Matt Damon versetzt die US-Gaslobby in Alarmstimmung

«Promised Land» kommt im Dezember ins Kino. US-Energiefirmen planen bereits jetzt eine massive Kampagne gegen den Film. Es geht ums umstrittene Thema der Fracking-Gasgewinnung.

Mehr als ein Trailer kam noch nicht an die Öffentlichkeit. Trotzdem rüstet sich die Öl- und Gaslobby bereits jetzt gegen «Promised Land». Der Film, in dem Matt Damon die Hauptrolle spielt, tangiert ein für die Energieproduzenten heikles Thema: das sogenannte «hydraulic fracturing» oder kurz Fracking. Bei dieser Gewinnungsmethode werden gigantische Mengen Flüssigkeit in tiefliegende Gesteinsschichten gepresst, um Öl- und Gasvorkommen freizulegen. Unter Umweltgesichtspunkten ist das Verfahren höchst umstritten, Frankreich verbot seine Anwendung etwa letztes Jahr.

«Promised Land» soll in den US-Kinos am 28. Dezember anlaufen. Wie das «Wall Street Journal» heute berichtet, haben amerikanische Energiefirmen ihre PR-Maschine bereits angeworfen. Weil sie besorgt ist, dass die Gasindustrie im Film zu schlecht wegkommen könnte, will die Independent Petroleum Association of America (IPAA) etwa Filmkritiker mit einer Fülle von Informationsbroschüren und wissenschaftlichen Studien zur Fracking-Technik eindecken. An Filmbesucher sollen Flugblätter verteilt werden, zudem sollen auf Facebook und Twitter sogenannte «Wahrheits-Squads» über die im Film gemachten Aussagen wachen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.