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Mehr Beschäftigte trotz schwächelnder Konjunktur

Der Schweizer Arbeitsmarkt befindet sich nach wie vor in einer guten Verfassung, obwohl sich die Abkühlung der Konjunktur bemerkbar macht.

Am Ende des zweiten Quartals 2008 zählte die Schweiz 4,5 Millionen Erwerbstätige. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind das 2,3 Prozent mehr, wie aus dem vierteljährlich publizierten Beschäftigungsbarometer hervorgeht.

Personenfreizügigkeit wirkt sich aus

Die Zunahme der Erwerbstätigkeit fiel bei den Frauen stärker aus als bei den Männern, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt. Die Zahl erwerbstätiger Frauen überschritt erstmals die Grenze von 2 Millionen. Die Frauen repräsentierten 45 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz.

Wie in den Quartalen zuvor ist die Zunahme der Zahl der ausländischen Erwerbstätigen erneut deutlicher (+4,0 Prozent auf 1,204 Millionen) gestiegen als jene der Schweizer (+1,7 Prozent auf 3,296 Millionen). Damit wirkt sich die seit Juni 2007 geltende Personenfreizügigkeit weiter aus.

Aussichten noch positiv

Die in die nahe Zukunft gerichteten Indikatoren der Beschäftigungsstatistik lassen laut BFS für das nächste Quartal weiteres Beschäftigungswachstum erwarten.

Der Indikator der Beschäftigungsaussichten ging um 0,9 Prozent auf 1,07 Punkte zurück. Da bedeutet, dass die Mehrheit der Betriebe im kommenden Quartal ihren Personalbestand beibehalten oder erhöhen will.

Der Index der offenen Stellen sank um 1,8 Prozent auf 208,9 Punkte. Damit bleibt laut BFS die Zahl der offenen Stellen trotz leichter Reduktion auf einem hohen Niveau.

SDA/vin

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