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«Mein Smartphone liegt nicht auf dem Nachttisch»

Wie beeinflusst die Digitalisierung das Leben von Urs Schäppi? Und wie hält er es mit der ständigen Erreichbarkeit? Der Swisscom-Chef im Interview.

«Hoffentlich erkennt das Auto diesen Fussgängerstreifen vor mir.» Dieser Gedanke sei Urs Schaeppi bei der allerersten Fahrt mit dem selbstfahrenden Auto durch den Kopf gegangen.
«Hoffentlich erkennt das Auto diesen Fussgängerstreifen vor mir.» Dieser Gedanke sei Urs Schaeppi bei der allerersten Fahrt mit dem selbstfahrenden Auto durch den Kopf gegangen.
Urs Baumann
«Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit in einer vernetzten Welt. »
«Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit in einer vernetzten Welt. »
Urs Baumann
«Man kann uns doch nicht vorwerfen, dass wir dominant sind, nur weil wir uns unternehmerisch vernünftig verhalten haben.»
«Man kann uns doch nicht vorwerfen, dass wir dominant sind, nur weil wir uns unternehmerisch vernünftig verhalten haben.»
Urs Baumann
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Herr Schaeppi, sind Sie schon im selbstfahrenden Auto von Swisscom gefahren?

Urs Schaeppi: Ja, bei der allerersten Fahrt durch Zürich. Es ist weit mehr als nur ein selbstfahrendes Auto. Der ganze Nahverkehr und damit die Mobilitätskonzepte sind im Begriff, sich zu verändern. Mit 18 Jahren war mein erstes Ziel, den Führerschein zu machen. Heute ticken die Jungen anders. Ich kenne viele 25-Jährige, die nicht Auto fahren. Es interessiert sie nicht. Sie bevorzugen den öffentlichen Verkehr. Stellen Sie sich nun vor, alle diese Leute ohne Ausweis können sich von einem selbstfahrenden Auto herumfahren lassen. Das stellt unser Verständnis von Mobilität komplett auf den Kopf.

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