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Microsoft kommt nicht an Apple heran

Der Softwarekonzern Microsoft profitiert vom guten Geschäft mit Firmenkunden. Im dritten Quartal konnte das Unternehmen den Gewinn auf 5,7 Milliarden Dollar steigern – Apple erwirtschaftete 900 Millionen mehr.

Musste sich von Apple zum dritten Mal in Folge geschlagen geben: Microsoft-CEO Steve Ballmer während einer Präsentation in Barcelona. (Archivbild)
Musste sich von Apple zum dritten Mal in Folge geschlagen geben: Microsoft-CEO Steve Ballmer während einer Präsentation in Barcelona. (Archivbild)
Keystone

Im ersten Geschäftsquartal von Juli bis September stieg der Umsatz von Microsoft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7 Prozent auf 17,4 Milliarden Dollar. Zu den Verkaufsschlagern gehörten neben dem PC-Betriebssystem Windows 7 auch das Büropaket Office sowie Server-Software. «Wir haben quer durch alle Produkte eine gestiegene Nachfrage unserer Kunden gesehen», sagte Finanzchef Peter Klein gestern am Firmensitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington.

Der fürs Tagesgeschäft zuständige Manager Kevin Turner hob besonders die Cloud-basierten Programme und Dienste hervor, bei denen die Daten auf leistungsstarken Zentralrechnern, etwa im Internet, liegen und von den Arbeitsplatz-Computern nur bei Bedarf abgerufen werden.

Scharfe Konkurrenz

Der Gewinn stieg um 6 Prozent auf unterm Strich 5,7 Milliarden Dollar. Damit musste sich der einst profitabelste aller Technologiekonzerne aber zum dritten Mal in Folge Apple geschlagen geben. Der Hersteller von iPhone und iPad hatte im gleichen Zeitraum 6,6 Milliarden Dollar verdient. Apple und Microsoft sind bei Computer- Betriebssystemen, Tablet-Rechnern und Smartphones scharfe Konkurrenten.

In der Welt der kleinen mobilen Geräte hat derzeit Apple die Nase vorn. Dafür werden immer noch deutlich mehr Windows-PC als Apple-Mac-Computer verkauft. Es herrscht jedoch die Sorge, dass die PC-Verkäufe immer weiter abflauen, während die Mac im Aufwind sind. Nachbörslich fiel die Microsoft-Aktie um 1 Prozent.

SDA/wid

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