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«Migros und Coop beteiligen sich an einem ruinösen Wettbewerb»

Die grösste Preisrunde, die es je im Schweizer Detailhandel gab, löst beim Branchenexperten Gotthard F. Wangler Kopfschütteln aus.

Demnächst könnten wieder mehr Eigenmarken auf dem Förderband landen: Kassierin an der Coop-Kasse.
Demnächst könnten wieder mehr Eigenmarken auf dem Förderband landen: Kassierin an der Coop-Kasse.
Keystone
Behielt sich weitere Schritte gegen Lieferanten vor: Migros-Chef Herbert Bolliger.
Behielt sich weitere Schritte gegen Lieferanten vor: Migros-Chef Herbert Bolliger.
Keystone
Das Discounter-Standbein mit Alkohol-Abteilung im Migros-Konzern: Denner.
Das Discounter-Standbein mit Alkohol-Abteilung im Migros-Konzern: Denner.
Keystone
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Gestern gaben die beiden Grossverteiler die grösste Preisrunde, die es je im Schweizer Detailhandel gab, bekannt. Wie fällt Ihr Urteil aus? Diese Entwicklung ist absolut unverständlich. Migros und Coop beteiligen sich hier an einen ruinösen Wettbewerb …

… das müssen sie doch tun, wenn sie mit Aldi und Lidl mithalten wollen. Nein, eben nicht. Die beiden Grossen im Schweizer Detailhandel müssen sich nicht mit den Harddiscountern messen. Ich behaupte, der Schweizer Konsument weiss, was er hat, wenn er in einen Konsumtempel à la Migros oder Coop hineinspaziert. Er nimmt damit bewusst in Kauf, dass die Ware etwas teurer ist. Immerhin bieten Coop und Migros ein Vollsortiment mit rund 30’000 Artikeln. Das hat seinen Preis. Es kommt hinzu, dass beide über ein Tiefpreissegment – Migros mit M-Budget und Coop mit Prix Garantie – verfügen; Migros hat zusätzlich mit Denner einen eigenen Discountkanal.

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