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Minder und die Demokratie der UBS

Die Umsetzung seiner Abzockerinitiative lässt für Thomas Minder zu wünschen übrig. So erlebte er die erste UBS-Generalversammlung danach, zusammen mit Redaktion Tamedia.

Wünschte sich mehr Vertreter des Verwaltungsrats auf dem Podium: Thomas Minder an der GV der UBS in der neuen Messehalle. (Foto: Andreas Möckli)
Wünschte sich mehr Vertreter des Verwaltungsrats auf dem Podium: Thomas Minder an der GV der UBS in der neuen Messehalle. (Foto: Andreas Möckli)

14.15 Uhr – Schluss der Generalversammlung. Mit den Wahlen der Revisionsstelle und den Verwaltungsräte, die alle mit grossem Mehr gewählt werden, geht die UBS-GV in Basel zu Ende. Das Thema Managerlöhne hat die diesjährige Versammlung geprägt. Einzelne Voten fielen sehr pointiert aus, insgesamt hielt sich die Kritik allerdings in Grenzen. Für Thomas Minder kommt dies nicht überraschend. «Wenn ein Unternehmen Gewinn erzielt, ist der Widerstand nicht so gross, als wenn die Bank Milliardenverluste schreibt.» Dies sei ja in der Demokratie ähnlich. «Läuft es im Land gut, ist die Stimmbeteiligung selten höher als 50 Prozent.»

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