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Mindestlohn für deutsche Zeitarbeiter

Die Firmen in der Zeitarbeitsbranche gewähren ab Juli weiteren 190'000 Beschäftigten einen Mindestlohn – aus Sorge wegen künftiger Konkurrenz aus anderen EU-Ländern.

Gewerkschaften und Arbeitgeber hätten sich auf einen entsprechenden Mindestlohntarifvertrag verständigt, teilte der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) am Freitag in Münster mit. Der Tarifvertrag sieht demnach vor, dass die Löhne der Beschäftigten in der Branche bis Ende 2012 in der niedrigsten Gehaltsstufe auf 8,19 Euro in Westdeutschland und 7,50 Euro in Ostdeutschland steigen.

Die Lohnerhöhung werde in vier Stufen stattfinden, wurde weiter mitgeteilt. Der Tarifvertrag trete am 1. Juli in Kraft und gelte bis Ende Oktober 2013. Bereits Anfang März hatte in der Branche ein anderer Arbeitgeberverband einem ähnlichen Mindestlohntarifvertrag zugestimmt.

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