Zum Hauptinhalt springen

«Mit der Reputation der Pharma können wir nicht zufrieden sein»

Überraschend deutliche Worte von Novartis-Präsident Jörg Reinhardt. Im Interview spricht er über Forschung in Singapur, chinesische Expats und Ebola.

Ruedi Mäder
Leitete eine neue Ära ein: Der 58-jährige Saarländer Jörg Reinhardt trat im August 2013 die Nachfolge von Daniel Vasella an. Foto: Dominik Plüss
Leitete eine neue Ära ein: Der 58-jährige Saarländer Jörg Reinhardt trat im August 2013 die Nachfolge von Daniel Vasella an. Foto: Dominik Plüss

Herr Reinhardt, ist Novartis stärker herausgefordert denn je?

Ich glaube schon, dass wir uns in der grössten Umbruchphase seit der Fusion befinden. Dabei fokussieren wir uns auf drei Bereiche: Portfolio, Struktur und Kultur. Stichwort Portfolio: Wir trennen uns von drei Geschäftsbereichen, das ist schon massiv. Dann schaffen wir mit der Einführung der neuen Dienstleistungseinheit Novartis Business Services (NBS) eine andere Struktur. Und wir wollen die Kooperation zwischen den Divisionen vorantreiben – NBS ist ein Beispiel dafür. Wir legen auch mehr Wert auf die Ethik in unserem Business. Wir haben das eine oder andere Problem, aber wir arbeiten an Lösungen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen