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Mit der Weblounge gegen die Krise

Der Schweizer Bekleidungsmarkt schrumpft seit Jahren. Der Frankenschock verschärft den Konkurrenzkampf. Neue Onlineangebote sollen die Kunden zurück in die Geschäfte holen.

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«Ausverkauf – letzte Tage» steht auf Schaufenstern in den Innenstädten. Das grosse Reinemachen in den Modegeschäften ist für diese Saison bald zu Ende. Jetzt putzen die Modeanbieter ihre Geschäfte für die Frühlings- und Sommermode heraus. Sie hoffen auf schönes Wetter. Hinter den Kulissen ist die Stimmung nach dem Frankenschock von Mitte Januar aber bereits getrübt. «Die Margen und Umsätze der Detailhändler werden dieses Jahr sinken», sagt Sigi Uetz, Präsident von Swiss Fashion Stores, dem Verband von kleinen Textilhändlern. Viele von ihnen stecken derzeit in Preisverhandlungen mit Lieferanten aus dem Euroland. «Die Schweizer Händler müssen nun dafür sorgen, dass sie von den Lieferanten und Importeuren die gleichen Euro-Einstandspreise erhalten wie ein Konkurrent im grenznahen Deutschland», sagt Uetz. Denn die Konsumenten sollen in der Schweiz zu nahezu gleichen Preis einkaufen können wie jenseits der Grenzen. Tragbar sei ein Preisunterschied von 10 bis 15 Prozent.

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