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Mit Rubel gibts kein iPhone mehr

Apple stoppte den Online-Verkauf in Russland. Die Instabilität des Rubels mache es schwierig, die Preise festzusetzen, teilte der US-Konzern in Cupertino mit.

Können nicht mehr im Internet bestellt werden: iPhones und iPads in einem Apple-Shop in Moskau. (Archivbild)
Können nicht mehr im Internet bestellt werden: iPhones und iPads in einem Apple-Shop in Moskau. (Archivbild)
Reuters

Der US-Konzern Apple hat seinen Online-Vertrieb von iPhones, iPads und weiteren Produkten in Russland gestoppt. Grund für den Schritt sei die Instabilität des russischen Rubels, teilte das Unternehmen in seinem Firmensitz im kalifornischen Cupertino mit. Der drastische Absturz des Wertes der russischen Währung mache es zu schwierig, die Preise in Russland festzusetzen.

Den Wertverlust des Rubels hatte die Zentralbank in Moskau mit einer drastischen Erhöhung des Leitzinses von 10,5 auf 17 Prozent versucht zu stoppen. Dennoch war der Rubel am Dienstag nach der Bekanntgabe der Erhöhung zeitweise um bis zu 20 Prozent abgesackt. Seit Januar hat Russlands Währung mehr als 60 Prozent seines Wertes eingebüsst. Gründe dafür sind unter anderem der niedrige Ölpreis und Wirtschaftssanktionen aus dem Westen gegen Russland wegen Moskaus Vorgehen in der Ukraine.

SDA/chk

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