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Morgan Stanley: 21 Prozent an Japaner

Die durch die Kreditkrise bedrängte US-Bank Morgan Stanley verschafft sich eine Kapitalspritze in Milliardenhöhe und holt den japanischen Finanzkonzern Mitsubishi UFJ als neuen Grossaktionär an Bord.

Die zu den führen japanischen Banken zählende Mitsubishi UFJ investiert 9 Milliarden Dollar. Im Gegenzug erhält sie 21 Prozent der Anteile an Morgan Stanley und wird damit grösster Einzelaktionär. Das teilten die beiden Finanzhäuser am Montag in New York mit.

Morgan Stanley ist wie viele andere Banken durch einen massiven Kurssturz an der Börse schwer unter Druck geraten. Mit Goldman Sachs zählte das Traditionshaus zu den letzten zwei im Zuge der Kreditkrise verbliebenen grossen unabhängigen Investmentbanken. Die beiden Rivalen wandeln sich aber gerade zu normalen Geschäftsbanken mit derselben verschärften Kontrolle wie sie für andere Finanzhäuser gilt.

SDA/cpm

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