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Nationalbank: Währungsreserven explodieren

Die Schweizerische Nationalbank hat die Stützungskäufe gegen ein weiteres Absacken des Euros wieder aufgenommen.

Sehr aktiv am Devisenmarkt: SNB-Hauptsitz in Bern.
Sehr aktiv am Devisenmarkt: SNB-Hauptsitz in Bern.
Keystone

Gemäss Informationen der «SonntagsZeitung» intervenierte die Schweizerische Nationalbank (SNB) diesen Donnerstag und Freitag bei einem Kurs von Franken 1,4005 pro Euro. Sie beendete damit eine einwöchige Pause. Letzten Donnerstag setzte die SNB ihre Eurokäufe überraschend aus, nachdem der Euro stark gefallen war. Händler sprachen damals von einer «Kapitulation» der Nationalbank. Mit ihren zahlreichen Interventionen in den letzten Monaten sitzt die SNB auf einem gewaltigen Euro-Berg.

Laut «Sonntagszeitung» beliefen sich die Devisenreserven Mitte Mai bei knapp 200 Milliarden Franken. Sie verfügt damit über höhere Devisenreserven als die Europäische Zentralbank (EZB) oder die amerikanische Fed. Zwei Drittel der SNB-Devisenreserven sind in Euro angelegt.

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