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Nestlés Finanzchef-Wahl demotiviert Nachwuchskräfte

Der Nahrungsmittelkonzern holt erneut einen Finanzchef, der von aussen kommt – und dies erst noch vom Erzrivalen Danone.

Andrew Wood von der US-Analysefirma Bernstein gilt in Finanz- und Investorenkreisen als einer der besten Nestlé-­Kenner. Letzte Woche, als der Nahrungsmittelkonzern seinen neuen Finanzchef vorstellte, griff Wood in die Tasten. Bei François-Xavier Roger handle es sich um den sechsten Finanzchef innerhalb der letzten 14 Jahre, die «höchste Zahl von Wechseln in allen Firmen, die wir abdecken, und sicher mehr, als wir von einem Unternehmen wie Nestlé erwarten würden», das «mit seinem Ruf von Stabilität und Verlässlichkeit» heraussteche.

Mit der Verpflichtung des Franzosen Roger habe sich die Konzernspitze zudem erneut für einen Manager von aussen entschieden, um oberster Kassenwart zu werden. Nur einer der letzten vier Finanzchefs stammte aus den eigenen Reihen. «Es ist besorgniserregend, dass Nestlé offenbar nicht in der Lage ist, erfahrene Finanzleute so weit zu bringen, dass sie die Rolle des Finanzchefs übernehmen könnten», meinte Wood.

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